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Kategorie: Rezepte

Buttermilch-Pancakes mit Heidelbeeren

Buttermilch-Pancakes mit Heidelbeeren

Eigentlich mag ich keine Pancakes. Für ein Frühstück sind mir die normalerweise zu fettig, zu klobig, zu schwer im Magen und überhaupt irgendwie einfach zu amerikanisch (das bitte jetzt nicht falsch verstehen 😉 ). So dachte ich sehr lange, bis ich dieses großartige Rezept entdeckte. Ich gebe zu, es hat mit den klassischen Pancakes, wie sie viele vermutlich kennen, nicht mehr ganz so viel zu tun, aber mir schmecken sie daher vermutlich, um so besser.
Durch die Beeren sind sie einfach super fruchtig und sehr leicht und kommen mit einem Löffelchen Honig gesüßt komplett ohne zusätzlichen Haushaltszucker aus, was für mich noch ein weiterer Bonus ist. Genau deshalb sind sie: Das perfekte Extra bei einem besonderen Frühstück und bei unseren Freunden und der Familie unglaublich beliebt.

Ich bin gespannt, ob sie euch genau so fabelhaft schmecken, wie uns!

Zutaten für zwei Portionen:

  • 125 g Heidelbeeren
  • 1 Ei
  • 100 g Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 150 ml Buttermilch
  • 1 Teelöffel Honig
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

  1. Entweder frische Heidelbeeren waschen oder welche aus der Tiefkühle auftauen lassen
  2. Eiweiß vom Eigelb trennen und mit Hilfe eines Handmixers mit der Prise Salz steifschlagen.
  3. Das Eigelb mit Mehl, Backpulver, Buttermilch und Honig glattrühren.
  4. Nun die Heidelbeeren und den Eischnee vorsichtig unter den Teig heben.
  5. In einer Pfanne etwas Fett erhitzen und mit einem Esslöffel kleine Teigkleckse hineingeben. Diese bei mittlerer Hitze auf beiden Seiten für ca. 1–2 Minuten goldbraun backen.
  6. Fertig! 🙂

Viel Spaß beim backen, wünscht
Jael

Tipp:Fertige Pancakes könnt ihr ganz einfach im vorgeheizten Ofen bei 50 °C auf einem Teller warm halten, bis der komplette Teig ausgebacken ist.

Guten Appetit! 🙂

Liebst du Beeren auch so sehr wie ich? Dann ist vielleicht diese Himbeer-Pudding-Hefeschnecke genau das Richtige für dich. Das Rezept gibt es gleich Hier!

Apfelkuchen vom Blech

Apfelkuchen vom Blech

Ich bin ein Gewohnheitstier. Hab ich einmal ein Rezept gefunden, das mir gefällt, dann backe ich es immer und immer wieder. Da ich allermeist für spezielle Anlässe backe, setze ich hier einfach gerne auf altbewährtes – da kann nicht so viel schief gehen.
…dachte ich mir so und ging einfach Mal mutig mit Livi eine Runde um den Block spazieren, während ein Exemplar meines Apfelkuchens im Backofen meiner Eltern verbrannte. Ich hatte die Komponente des altbewährten, bekannten Ofens in meinem Erfolgsrezept wohl vergessen.
Als wir zurück kamen, war die eine Hälfte des Kuchen bereits Kohle – ein paar Stück ließen sich jedoch glücklicherweise noch retten.
Es sei mir eine Lehre. 😉

Und jetzt viel Spaß bei meinem Kuchen zum Sonntag!

Du brauchst folgende Zutaten:

  • 2kg Äpfel
  • ca. 100ml Zitronensaft
  • 500g Mehl
  • 250g Zucker
  • 300g Butter
  • 3 Eier
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 500g Quark
  • 50g Zucker
  • 30g Grieß

Zubereitung:

  1. Schneide die Äpfel in Spalten und beträufle sie mit Zitronensaft.
  2. Für die Streusel gebe das Mehl in eine Rührschüssel und vermische es mit 200g Zucker. Dann die Butter schmelzen und darüber gießen. Das Ganze mit einem Knethaken oder der Hand bearbeiten und beiseite stellen.
  3. Die Eier trennen. Das Eiweiß und den Vanillezucker steif schlagen.
  4. In einer weiteren Schüssel das Eigelb, den Quark, 50g Zucker und den Grieß verrühren. Anschließend den Eischnee unterheben.
  5. Ein Backblech mit etwas Butter oder Öl fetten. Ca. die Hälfte der Streusel darauf verteilen und fest drücken. (Ich benutze dafür auch gerne einen Holz-Eckroller, also so ein kleines Wellholz).
  6. Auf dem Streuselboden eine erste Lage Äpfel aufreihen. Darüber die Quarkmasse mit einem Geizhals gleichmäßig verteilen und eine zweite Schicht Äpfel legen.
  7. Zum Schluss die restlichen Streusel darübergeben und den Kuchen bei 180-200 Grad für 40-45 min backen.
  8. Guten Appetit! 🙂

Übrigens: Am besten schmeckt der Kuchen, wenn er gut und saftig durchgezogen ist. Er lässt sich also super ein, zwei Tage im voraus backen.

Mit Sahne nochmal besonders fein!
Kinderschokoladen-Aufstrich

Kinderschokoladen-Aufstrich

Irgendeine Art von Schokoaufstrich ist auf meinem Frühstückstisch einfach jeden Tag zu finden. Unvorstellbar der Gedanke, dass es bemitleidenswerte Menschen auf dieser Welt gibt, die einen solchen nur am Wochenende oder sogar nur bei einem Sonntagsfrühstück genießen dürfen. 😉 Was bin ich froh, dass ich aus einer Familie komme, wo das Essen des Schokoaufstrichs als ein Zeichen und Symbol für Gesundheit steht (was zuerst einmal vielleicht paradox klingt, ihr soweit aber nicht verstehen müsst. Vielleicht irgendwann Mal später mehr dazu… ). Meinen Favoriten unter den schokoladigen Brotaufstrichen möchte ich euch heute vorstellen.

Dieses Rezept eignet sich besonders für eine Küchenmaschine mit Kochfunktion, kann aber auch ohne eine solche ganz einfach zubereitet werden.

Ihr braucht folgende Zutaten:

  • 200g Kinderschokolade
  • 60g weiche Butter
  • 6 Esslöffel Schlagsahne

Und los geht’s

  1. Die Kinderschokolade grob zerkleinern.
  2. Die Schokoladenstückchen in einem Topf zusammen mit der Butter bei mittlerer Temperatur auf dem Herd schmelzen.
  3. Die Sahne zugeben und mit einem Schneebesen verrühren, bis sich alle Zutaten gut verbunden haben.

Wichtig: Die Schokomasse darf nicht zu heiß werden und sollte auf keinen Fall kochen! Eventuell die Masse in ein Glas umfüllen und in einem Wasserbad fertig kochen.

Den fertigen Aufstrich solltet ihr im Kühlschrank aufbewahren und vor dem Verzehr schon einige Minuten eher heraus holen, damit er schön leicht streichbar wird. Lecker schmeckt er übrigens nicht nur auf selbstgebackenen Brötchen (das Rezept findest du Hier!), sondern auch in Kombination mit Quark oder Joghurt. Guten Appetit!

Und hier noch die alternative Zubereitung mit einer Küchenmaschine mit Kochfunktion:

  1. Die Schokolade auf höchster Stufe 5 Sekunden zerkleinern.
  2. Butter und Sahne zugeben und auf Stufe 4 bei 40 Grad für 4-5 Minuten rühren lassen.
  3. Das war’s schon. Guten Appetit!

Eine kleine Amsel – Ganz große Schoko-Liebe 🙂
Schnelle Frühstücksbrötchen

Schnelle Frühstücksbrötchen

Bist du eher der Frühstücker oder Spätstücker? Oder Stückst du normalerweise gar nicht? 😉 Ich gehöre eindeutig zu den ausgedehnt und genießerischen Spätstückern. Besonders am Wochenende, wenn mein Mann am Vormittag auch Zuhause ist und wir alle Zeit der Welt haben, zelebrieren wir das Ganze ausführlichst mit Kaffee, Tee, Musik und guten Gesprächen. Was dabei noch so alles für selbstgemachte Köstlichkeiten auf dem Tisch stehen, möchte ich euch hier auf dem Blog nach und nach vorstellen und zum selber ausprobieren einladen.

Heute starten wir mit den super schnellen Frühstücksbrötchen. Dieses Rezept ist nicht nur für das ausgedehnte Wochenendfrühstück mit viel Zeit geeignet. Da es so fix geht und nur wenige Zutaten enthält, die man meist einfach so vorrätig Zuhause hat, lässt es sich schnell auch mal unter der Woche machen, wenn man, wie ich des öfteren, am Morgen feststellt, dass das Brot mal wieder unbemerkt über Nacht entflohen sein muss. 😉

Zutaten für den Teig:

  • 250g Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 1 Teelöffel Salz
  • 125g Quark
  • 50g Milch
  • 1 Ei

Und los geht’s:

  1. Backpulver und Salz unter das Mehl heben und gut vermischen.
  2. Den Quark, die Milch und das Ei zugeben und einen Teig kneten, bis dieser nicht mehr an den Händen klebt. (Bei Bedarf vielleicht noch ein bisschen Mehl dazu tun, das hängt unter anderem davon ab, wie groß euer Ei ist).
  3. Teig nun wie gewünscht portionieren und als Kugeln geformt auf ein Backblech legen.
  4. Brötchen bei 180-200 Grad für 20 Minuten Backen.
  5. Wenn die Brötchen gold, braun gebacken sind, aus dem Ofen holen, etwas abkühlen lassen und zum Frühstück genießen. Guten Appetit.

Was darf’s drauf sein?

Und was darf’s drauf sein? Vielleicht einen leckeren Kinderschokoladen-Aufstrich?! Dieses Rezept findest du gleich Hier!

Himbeer-Pudding-Hefeschnecken

Himbeer-Pudding-Hefeschnecken

Ich liebe ja die klassische Hefeschnecke mit Zimt und Zucker. Jahrelang war sie mein unangefochtener Mitbringsel-Allrounder und auf jedem Buffet in meinem Freundes- und Familienkreis bei Geburtstag, Hochzeit und Co. vertreten. Nun nach jahrelanger Vormachtstellung in der Hefeschnecken-Rezeptewelt hat sie wohl ab heute Konkurrenz bekommen – Die Himbeer-Pudding-Hefeschnecke. In ihrem Namen allein sind schon alle Antworten auf das „Warum“ enthalten:

Die Himbeere – fruchtig, rot, bringt sie den Geschmack vom Sommer
Der Pudding – süßer, weicher, schnell gemachter Lieblingnachtisch aus der Kindheit.
Die Hefeschnecke – fluffige, runde, handliche Portionierung.

Lust bekommen? Dann findest du folgend eine Schritt für Schritt Anleitung.
Das Grundrezept für den Hefeteig ist nicht schwer und der Rest geht auch ganz fix. Viel Spaß!

Zutaten für den Hefeteig:

  • 1 Würfel Hefe
  • 75 g Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 200 ml Milch
  • 500 g Mehl (Typ 405)
  • 1 Ei (M oder L)
  • 1 Prise Salz

Zutaten für die Schneckenfüllung:

  • 1 Päckchen Vanillepudding
  • 500 ml Milch und 3 Esslöffel Zucker (für die Zubereitung des Puddings)
  • 200 g Himbeeren (entweder frische Beeren oder tiefkühl)

Und los geht’s:

  1. Die Milch auf dem Herd leicht erhitzen und die Butter in kleinen Stücken darin schmelzen, dann das Ganze in eine Rührschüssel umfüllen und etwas abkühlen lassen.
  2. Die Hefe zerbröseln, hinzugeben und solange rühren bis sie sich auflöst.
  3. Vanillezucker und Zucker hinzugeben.
  4. Mehl, Ei und Salz als letztes zugeben und gut kneten. (Ich knete am liebsten mit der Hand, vielleicht habt ihr aber eine Küchenmaschine, der ihr hier mehr vertraut, als ich meiner 😉 )
  5. Den Hefeteig mit einem Küchentuch abdecken und bei Zimmertemperatur 1- 1,5 Stunden gehen lassen.
  6. Während der Teig geht, den Vanillepudding, nach Packungsanleitung, zubereiten und die Himbeeren waschen oder die Tiefkühlbeeren etwas antauen lassen.
  7. Der fertig gegangene Teig wird nun etwa 1 cm dick, rechteckig ausgerollt und mit dem Pudding bestrichen. Darüber werden die Himbeeren gestreut.
  8. Nun den Teig von der langen Seite aus einrollen und mit einem scharfen Messer in 4- 5 cm dicke Stücke schneiden. (Aus der Teigmenge erhält man dann ca. 15 Schnecken).
  9. Die Schnecken auf ein Backblech legen und leicht andrücken.
  10. Bei 180 Grad, Umluft, für 15 Minuten im Ofen backen bis sie leicht goldbraun schimmern.
  11. Mit Puderzucker bestäuben und lauwarm servieren.
  12. Guten Appetit 😉