Über diesen Blog

Über diesen Blog

Ich hatte es mir unheimlich schwer vorgestellt einen Blog zu starten. Vor allem vor dem technischen Aspekt dabei hatte ich zu Beginn einen riesigen Respekt. So viel Respekt, dass der Gedanke an einen eigenen Blog für Monate nur ein Traum blieb. Wäre mein Mann nicht, der nach meiner vielleicht fünfzigsten Feststellung, „Schau, darüber würde ich nun auf meinem Blog schreiben, wenn ich einen hätte…“ den Laptop auspackte und mir mit einer kleinen Einführung die Angst nahm, würde es diesen Blog wohl immer (noch) nicht geben.
Ich startete also Ende 2018 voller Tatendrang und scheiterte letztendlich fast an einem ganz anderen Problem, das ich so ganz und gar nicht erwartet hatte: Wie sollte mein Blog heißen?

Nichts in meiner – wohl gemerkt noch sehr kurzen aber intensiven – Blogger-Karriere, die sich bis dato zwar nur auf meiner lokalen Festplatte abspielte, war mir so schwer gefallen, wie die Entscheidung für einen passenden Namen für diesen Blog. Viele Stunden zerbrach ich mir den Kopf. Schließlich gab es einfach so viel zu beachten:

Er sollte…

…zu den Inhalten dieses Blogs passen und auch erkennbar machen, um was es sich hier so dreht und an wen sich das Ganze richten könnte.
…zu mir passen.
…nicht 0815 sein. Sondern individuell.
…gut einprägsam.
…für mich perfekt sein!

Warum die kleine Amsel?

Es war an einem Mittwoch Abend als ich gerade dabei war unsere kleine Tochter ins Bett zu bringen. Ich lag neben ihr in den Kissen und sang, wie so oft, eines unserer Abendlieder, die bereits mich in meiner Kindheit begleitet hatten:

Eine kleine Amsel singt ihr Abendlied
Eine kleine Amsel singt und wird nicht müd‘.

Tschirb, tschirb, rüttütü rüttütütütüdel rüttütütütü.

Hell aus froher Kehle schwingt es sich hinaus
Hell aus froher Kehle schließt den Himmel auf.

Tschirb, tschirb, rüttütü rüttütütütüdel rüttütütütü.

Und auf einmal waren meine ganzen Kriterien für einen perfekten Blogtitel gar nicht mehr so wichtig. Es war einfach die Grundstimmung, die passte. Ein kleines Lied, das für mich voll mit Erinnerungen und Gefühlen ist, die ich in meinen Blog hineinlegen möchte:

Familie, Freude, Wärme, Geborgenheit, Dankbarkeit, Erwartung, Hoffnung, Liebe…

Alles Dinge, die einen so erfüllen, so glückselig machen, dass man sie in die Welt hinaus singen möchte, andere teilhaben lassen. Wie die kleine Amsel, die am Abend in die Welt hinaus singt. Für mich ein wunderschönes Bild.
Und so will auch ich hier aus „froher Kehle“ singen, von meiner Familie, meinen Freuden, aber auch Leiden, von eben all diesen kleinen und großen Dingen, die mein Leben prägen und so lebenswert machen.
Und wenn sich dadurch nur für einen einzigen der Himmel ein Stück „aufschließt“ , ja, dann war es das schon wert. 🙂

An dieser Stelle auch einen herzlichen Dank, an meine liebe Tabitha, für das wundervolle Logo!

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